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Musik ohne Worte

Mir wurde heute Musik geschenkt.
Es ist faszinierend, wie viel Tiefe etwas bekommt, nur weil jemand „Für dich.“ dazu geschrieben hat und es von Herzen kommt.

Meistens nimmt mich Musik mit auf innere Reisen in luftige, bildgewaltige Welten. Auch wenn ich ganz simplen Stücken lausche – vor meinem inneren Auge sieht es immer aus wie ein Blockbuster und in meinem Herzen klingt es immer wie Mahler oder ein Bruckner-Finale. Bombastisch. Ekstatisch. Kaum auszuhalten, so vielgestaltig und intensiv.

Diese Musik ist anders. Sie holt mich ganz in meinen Körper. Sie lädt mich ein, hier zu sein und hier zu bleiben. Bei mir. In der Liebe. In meinem heiligen Körper.

Ich lächle. Ekstase ist nicht immer laut, nicht immer die funkensprühende Wunderkerze, nicht immer der schäumend ins Tal gurgelnde Gebirgsbach.
In manchen Momenten liegt sie im leisen Beben meiner Seele. Durchströmt sie kaum hörbar die verborgensten Winkel meines Körpers.

Ganz leise. Behutsam.

Doch wenn ich lausche –
Oh, wenn ich lausche…

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